Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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Mal eine oder die andere meiner werthvollſten Koſtbar⸗ keiten zu Schanden ſchlüge.

Ohne auf den Schluß der Rede des Alten Acht zu geben, fragte Liſa:

Werden wir denn Niemand außer unſern Ver⸗ wandten bei uns ſehen? Es lag durchaus kein ſicht⸗ bares Mißvergnügen in dieſen Worten. Sie fragte blos und ſah dabei ganz unſchuldig aus.

Warum nicht? Ich habe ein paar alte gute Freunde, mit denen ich zuweilen eine Partie Schafskopf ſpiele, den Leinwandhändler Sundberg und den Doktor P. Dieſe können hie und da zu einer Taſſe Thee und einem Butterbrod zu uns kommen, und wenn Du Luſt haſt, magſt Du auch ihre Frauen bitten, Notabene, wenn ſie mit uns vorlieb nehmen wollen!

Vorlieb mit uns? Ja wie werden wir denn leben?

Gut, wie ich denke, aber nicht lecker, durchaus nicht lecker; das verdirbt den Magen und macht krank. Mir däucht, Du ſollteſt wohl auskommen können, wenn ich Dir für die Haushaltung monatlich ausſetze... und nun entwickelte der Kammerer mit einer oder der andern Abänderung denſelben ökonomiſchen Vorſchlag, wie er ihn der hübſchen Pfarrwittwe zur Begutachtung vorge⸗ legt hatte.

Fünf und vierzig Thaler Reichsgeld im Monat! entgegnete Liſa;das macht ja nicht ein Mal einen Thaler Banko auf den Tag, wenn der Monat ein und dreißig hat. Nun ja, zur Handkaſſe mag es allenfalls reichen, das heißt, wenn ich ſo nur die Kleinigkeiten dafür einkaufe, friſche Fiſche, Butter, Eier, Gewürz und dergleichen; dagegen müſſen Sie aber, Oheim(es wird am beſten ſeyn, wir behalten das Wort bei) die andern Gegenſtände beſtreiten: Holz. Licht, Fleiſch u. ſ. w.

Wa was? das ſoll ich einkaufen? Nein, dafür bedanke ich mich! Zu was gebe ich Dir denn fünf und vierzig Thaler des Monats? Ein Tag koſtet