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warum ſie des Kammerers Blick nicht recht auszuhalten Mal vermochte. keiten „Plötzlich oder nicht plötzlich, ich will jetzt ein Mal L wiſſen, wie ich daran bin. Haſt Du Dich beſonnen und geben, entſchloſſen?“ 78 „Ja, das wohl— aber...“ wandte „Nun, wenn es ſo iſt— heraus damit! Courage, bares mein Kind! Komm her, zuerſt den Verlobungskuß,— und ſal dann Brautviſiten und zuletzt Hochzeit! Ja— oder 91 nein?“ Freund „Gott bewahre, ich kann ja kaum Athem kriegen ſpiele, Wenn das Wort ein Mal heraus iſt, läßt es ſich nicht P—. mehr zurücknehmen.“ einem „Sehr wahr, liebe Liſa; es freut mich ungemein haſt, daß Du die Wichtigkeit eines ſolchen Gelübdes ſo klat wenn ſ einſtehſt. Wenn das Wort ein Mal geſagt iſt, ſo bleibt 673 es geſagt. Es muß Dir dann heilig ſeyn; denn Gott leben?⸗ ſelbſt hat die Ehe geſtiftet und eingeſetzt— ſie iſt Etwas 20 höchſt Bedeutſames und Ernſtes.“ nicht le „Ja, ſchrecklich ernſthaft! Es iſt mir gerade, als Mir de wenn ich in's Kloſter ſollte;“ verſetzte Liſa mit höchſ ich Dir feierlichem Geſicht. nun en „Gewiſſermaßen allerdings, mein Kind, aber doch Abände nicht ganz,“ erwiederte der Kammerer und that ſich nicht ihn de wenig auf ſeine angenommene Predigerwürde zu Gute legt ha „Es iſt doch einiger Unterſchied, mußt Du wiſſen, zwiſchen„7 einer keuſchen Ehefrau und zwiſchen einer keuſchen Brau entgegn Chriſti; allein beide müſſen ſich in ſtrengſter Heiligken Thaler halten, ſo weit dieß, Du verſtehſt mich, die Ungleichhei dreißig ihrer beiderſeitigen Stellung mit ſich bringt. Uebrigen reichen machſt Du Dir einen zu ſtrengen Begriff, wenn D dafür e glaubſt, in klöſterlicher Einſamkeit leben zu müſſen. D dergleic kannſt ſchon hie und da Deine Mutter, die Hofmeiſterin am beſt Muhme Neta und Will zum Kaffee bitten. Den alte Gegenſt Ficker dagegen möchte ich nicht gerne ſehen, er iſt z„2 oft benebelt, und da wäre es leicht möglich, daß er ei dafür l fünf un


