Teil eines Werkes 
4.-letzter Theil (1844)
Entstehung
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Folge zeigen.

Zweites Kapitel.

Heiraths⸗ und Chetraktat. Was für Einfluß die Neuigkeit auf Muhme Neta und die blauen Flaſchen hat.

Am andern Morgen erwachte Liſa, mit dem feſten Entſchluß, ſich als Opfer für das Lebensglück des alten Mannes hinzugeben. Gewiß hegte ſie, wie er:Nichts umſonſt! wenigſtens könnte gewiß kein Menſch beſtreiten, daß ihr Opfer nicht w enig werth war.

Sie hatte die Vorkehrung getroffen, ganz allein zu bleiben, auch erfuhren weder Mutter noch Hofmeiſterin eine Sylbe von der Rückkehr des Kammerers, Sie ging im Zimmer auf und ab; ſie war doch etwas unruhig ihr Herz klopfte mehr als gewöhnlich; denn jeden⸗ falls war es ein wichtiger Schrit, undvielleicht, dachte ſie mit zu nehmender Angſt:biſt Du zu leichtſinnig zu Werk gegangen. Sie machte ſich jetzt ſelbſt halb und halb Vorwürfe darüber; ehe ſie jedoch zu einem beſtimmten klaren Gedanken über die eigentliche Sache kam, und in wie weit alle ihre Skrupel nicht vielmehr eine Folge ih⸗ res übertriebenen feinen Zartgefühls ſeyen, hoͤrte man die Hausglocke. Liſa eilte hinaus, um zu öffnen, und mit freudeſtrahlendem Geſicht ſtand der alte Freier vor ihr.

Vorderſamſt will ich Dich gebeten haben, begann der Kammerer und faßte ihre Hand,daß Du mir ver⸗ ſprichſt, keine Sparenzien zu machen, ſondern ehrlich und offen herausſagſt, ob Du mich willſt oder nicht.,

Das geht aber ſo plötzlich, entgegnete Liſa und ſchlug die Augen zu Boden, denn ſte wußte ſelbſt nicht,

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