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am Ende über Nichts Herr— mit alten Junggeſellen ſoll in dieſem Stück ohnehin ſchwer auszukommen ſeyn— hu, da gehört ein beſonderer Magen dazu, einen Sol⸗ chen zu nehmen!“
„Nun, wenn Du glaubſt, es koſte Dich ſo viele Ueberwindung, ſo brauchen wir keine Worte mehr darüber zu verlieren! Ich habe es, wie geſagt, gut mit Dir ge⸗ meint, wollte Dich ſowohl von Deiner Mutter unab⸗ hängig machen, als auch von den jungen Herren, welche Dich, ſo wahr ich das Leben habe! doch in Ewigkeit nicht heirathen!— Wenn Dir alſo mein Anerbieten nicht gefällt, ſo gibt's der Mutter Töchter mehr!“
Langſam zog der Kammerer die Thüre zum Triangel zu. Liſa warf eben noch den letzten Blick in einen großen prächtigen Spiegel, welcher vom Boden bis zu dem oberſten Wandbrett reichte, dachte ſich als eine junge, gefeierte Frau, in einem hübſchen Hauſe wohnend, alle die Herrlichkeiten, von welchen ſie nun Abſchied nehmen ſollte, in das gehörige Licht geſtellt, um ſich her,— ſah einen ganzen Schwarm unterthäniger Anbeter zu ihren Füßen, und bei dem Gedanken an dieſes roſenrothe Paradies, in welchem der Herr Gemahl im ſchwacher⸗ leuchteten Hintergrunde ſtand, neigte ſich die Wagſchale, wiewohl nicht ohne einiges Widerſtreben, auf die Seite des Triangels.
„Guten Abend, Liſa! ich will Dich nicht länger aufhalten!“— Es war merkwürdig, wie dem Kammerer der Muth wuchs, in dem Maße, als Liſa's Unſchlüſſig⸗ keit ſichtbar wurde—„ich will Dich nicht länger auf⸗ halten,“ wiederholte er in einem Ton beleidigter Würde.
„Ich muß ohnehin auch ausgehen, um meine Auf⸗ wärterin aufzuſuchen, und mir das Abendeſſen zu be⸗ ſtellen— ich habe nichts zu Mittag gegeſſen. Im Ue⸗ brigen kannſt Du Dich ja, wenn Du willſſt, beſin⸗ nen,— bis Morgen Vormittag; da will ich dann kom⸗ men und mir Antwort holen,— oder vielleicht biſt Du ſo gut und ſagſt mir ſogleich rund hergaus, daß es Du
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