Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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ertem, Deine

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dem Geſinde ſtellen und kommt weiter mit ihrer Welt⸗

lichkeit als Du mit Deiner Heiligkeit.

Ich bekümmere mich gewiß Nichts mehr darum; aber was veranlaßt Dich denn zu dem Glauben, daß der Kammerer ſeine Augen auf mich geworfen habe?

Was mich dazu veranlaßt? Weill ich weiß,

daß er eine paſſende Frau ſucht, und gewiß nur deßhalb

hierher gekommen iſt. Ich meines Theils darf mir das Zeugniß geben, daß ich weder mündlich noch ſchriftlich Dich anzupreiſen verſäumt hätte. Ich habe Dich als das trefflichſte Weib hingeſtellt, als die wünſchenswertheſte Gattin. Sieh', ſo zärtlich habe ich für Deine Zukunft geſorgt, mein Kind!

Du biſt ſtets ſo gut, Vater; hat aber der Kammerer ſonſt.. Du biſt viel zu voreilig; gut Ding will gute Weile haben. Du ſiehſt aber ſelbſt, wie aufmerkſam und charmant er gegen Dich iſt.

Seit acht Tagen nicht mehr beſonders.

Seit acht Tagen was willſt Du damit ſagen?

Ich meine, wenn Du es doch wiſſen willſt, Vater, daß Sophie ſich nicht vergebens bei ihm einzuſchmeicheln ſucht. Der Kammerer ſchielt beſtändig nach ihr und läuft ihr überall nach.

Das ſoll er bleiben laſſen! ſagte der Probſt rauh. Ich habe nicht im Sinne gehabt, daß er um Jemandes Andern willen hieher kommen ſollte, als um Deinet⸗ willen, Sabina! Wahrſcheinlich iſt es aber wieder Dein alter Neid, der Dich ſchief ſehen läßt.

Nein, gewiß nicht; er iſt nun ſchon eine ganze Stunde draußen und hilft ihr beim Gießen; die Art, wie er ihr hilft, iſt in der That gewaltig hübſch!

Gut, ich werde unſere Angelegenheiten ſo ſchleunig wie möglich zu betreiben ſuchen!

Der Probſt grüßte Sabinen mit leichtem Kopfnicken, nahm im Saal ſeine ſchwarze Mütze, Haſelſtock ſammt