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Er allein weiß ja, was uns gut und nützlich iſt. Selig, wer ſich mit Ergebenheit in ſeinen Willen und Beſchluß fügt!
Siebenzehntes Kapitel.
Fortſetzung des Heirathsabentheuers. Die heilige Sabine kommt ins Gedränge.
Man hatte dem Kammerer ein Zimmer in dem klei⸗ neren Gaſtgebäude angewieſen, und als er am Abend, nicht ohne einige Schwierigkeit, an dem hohen Himmel⸗ bett emporgeklettert war, worin er dann zur Belohnung ſeiner Anſtrengung bald in holde Träumereien verſank, hatte er, nach einem Stoßſeufzer für den„Triangel“ nur Einen Gedanken— Sabine. Nicht daß, trotz ſeines beſten Willens und Bemühens, zärtlichere Gefühle ſich ſeiner bemächtigt hätten; aber bei welchem Weibe fan⸗ den ſich wohl mehr herrliche Eigenſchaften?! Die hellen dünnen Löckchen und die göttliche Stimme ver⸗ folgten ihn jedoch ſtets mit einem gewiſſen heimlichen Un⸗ behagen.
Lange hielten ihn die Heirathsgedanken wach und kaum hatte er ein paar Stunden die Wolluſt des Schlafs genoſſen, als ein ſchreckliches Getöſe gerade über ſeinem Haupte ihn aufweckte.
„Die Leute ſind fleißig!“ dachte der Kammerer, denn er vermuthete, der Lärm müſſe von einem Webſtuhl kom⸗ men. Da er indeſſen nicht wieder einſchlafen konnte, ſtand er auf und ging aus Mitleid mit ſeinem Trommelfell in den Garten hinab.
„Wer lärmt denn da oben ſo früh? Kann ſie mir es nicht ſagen?“ fragte der Kammerer, welcher bereits einen kleinen ſüßen Verdacht geſchoͤpft hatte, eine Stall⸗ magd, die mit dem Milcheimer über den Hof ging.


