Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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H... einfinden ſollte, welcher, nebenbei geſagt, Wetter⸗ quiſt für den Tod nicht leiden konnte, blieb ihm kein anderer Ausweg als von trockenem Brode zu leben, wel⸗ ches er ſich für die letzten paar Pfennige kaufte, die er in der Taſche hatte. Vergebens beſann er ſich nun auf weitere Subfiſtenzmittel, denn wenn er auch ein oder das andere Kleidungsſtück entbehren konnte, war er doch dagegen wieder zu ſtolz ſie Jemanden anzubieten, und die Uhr von ſeinem Vater durfte er nicht verſetzen, weil er fürchten mußte, ſein Vormund werde dieſelben Vor⸗ ſichtsmaßregeln in dieſer Beziehung gebraucht haben, wie bei ſeinen Kameraden. Am Mittwoch erwachte er mit heftigem Kopfweh, ging aber wie gewöhnlich in das Gymnaſium und um zehn Uhr von dort weg und ſtand lieber den heftigſten Hunger aus, als daß er ſich zu Profeſſor Kulberg und deſſen wohlwollenden Frauenzim⸗ mern begeben und dort in ſchönſter Ruhe ſein Frühſtück verzehrt hätte. Auf ſeinem Geſichte war indeſſen der innere Streit deutlich zu leſen: eine fieberhafte Roͤthe lag auf ſeinen ſonſt bleichen Wangen, und ein ſcharfes Feuer brannte in ſeinen dunklen Augen. Der Geiſt war aber doch ſtark genug, um den Koͤrper zu überwinden; er hielt ſeine zwei Stunden aus,— mit einer faſt bis zur Verzweiflung geſteigerten Aufmerkſamkeit. Als aber die Zeit kam, wo er wieder nach Hauſe gehen ſollte, vermochte er ſich kaum auf ſein Kämmerchen zu ſchleppen. Wenn nun in ganz Skara nur ein etwas größeres Waſſer geiveſen wäre als die Pfützen, in welchen man kaum die Katzen des Städtchens erſäufen kann, ſo hätte er ſich wahrſcheinlich—— neln, das waͤre niederträchtig, unmännlich, feig geweſen!

Wetterquiſt litt geiſtig und köoͤrperlich. Aber ſo viel Kraft über ſich haben, um buchſtäblich Hungers zu ſter⸗ ben, muß doch phyſiſche Unmoͤglichkeit ſeyn, wenn man weiß, wo man ohne weiteres zu Eſſen haben kann. Es war faſt kein Kampf mehr in der Kunſt des ver⸗

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