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gelingen würde, die rechte Bahn ſo ſchnell zu wählen, auf welcher er am ſicherſten den erſehnten Ruf erwerben konnte. Vorwärts wollte und mußte er— weit voraus vor allen ſeinen Kameraden, welche ihm die Ehre und den Vortritt ſtreitig zu machen gedachten.
In einer beſſern Lage hätte er vielleicht, bei reiferen Jahren, ſeine durch erwaͤhnte Erziehung geweckten Träume für Kindereien angeſehen und über den Rieſenſchritt ge⸗ lacht, welchen er in ſeiner Traumwelt auf dem Weg in die Zukunft that, wo er ſich ſelbſt einen Namen ſchuf und alle möglichen unverwelklichen Lorbeern um ſeine Schläfe wand. Aber bald ſollte eine Kette von Wider⸗ wärtigkeiten die krankhafte Reizbarkeit ſeines Gemüths noch ſteigern und ihn zugleich in der Ueberzeugung beſtär⸗ ken, daß es ſeine Beſtimmung in der Welt ſey, mit dem ſchwärzeſten Geſchick einen blutigen Kampf zu beſtehen, ehe er die Siegerkrone weltlicher Ehre und dauernden Ruhmes zu gewinnen vermöge.
Der erſte Schlag, welcher ihn traf, war der faſt gleichzeitige Tod ſeiner beiden Aeltern, den er übrigens mit großer Ruhe ertrug, indem er ſeinen Vater eigentlich nie recht hatte lieben lernen und ebenſo wenig Achtung vor ſeiner Mutter fühlte, welcher er es heimlich verdachte, zum zweiten Male eine Ehe eingegangen zu haben, die ihn in ein ſo großes Mißverhältniß brachte. Viel herber traf ihn der mit dem Todesfall in Verbindung ſtehende Schlag, nämlich ein Concurs, welcher ihm nicht mehr als ein paar hundert Reichsthaler übrig ließ— ſein ganzes Erbe.
Um dieſe Zeit war der junge Wetterquiſt fünfzehn Jahre alt, und hatte als Gymnaſiaſt zu Skara ſo eben auf eigene Hand, ohne eline Privatanleitung dazu, den eigentlichen Grund zu der ungeheuern Wiſſenſchaft und Gelehrſamkeit zu legen begonnen, womit er im Laufe der Zeiten in den ſchwediſchen Annalen neben all' den großen Männern zu glänzen hoffte, welche jetzt durch Lektor Luths intereſſanten und lebhaften Vortrag Tag
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