Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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mit äußerſter Anſtrengung von dem unwillkommenen Theilnehmer an ſeinem Kummer los zu machen.

Cigentlich ſollte ich es thun, entgegnete Roſell ernſthaft,wenn ich es nicht für eine Sünde hielt, Dich ganz und gar Deiner unſeligen tollen Laune zu über⸗ laſſen. Um Dir reinen Wein einzuſchenken: vor ein paar Stunden ging ich an der Trödelbude der Frau Norman vorüber und ſah Etwas, welches gleichviel, es hätte einen ja, ja nicht die Frau Norman Du weißt ſchon, was ich meine kurz, es hätte einen beſſern Platz verdient und auch ſicherlich den beſſer aus⸗ gefüllt, welchen Du ihm beſtimmt haſt; oder hätte es ſich vielleicht nicht vortrefflich auf der Kunſtausſtellung ausgenommen? Nun hör' aber auf einen vernünftigen Vorſchlag. Ich habe einen guten Freund, welcher gegen kleine Pfänder den Leuten aus der Verlegenheit hilft. Biſt Du es zufrieden, ſo nehme ich das Bild und mache die Sache ab; auf jeden Fall iſt es doch ſo honetter, wenn es ſich in guter Geſellſchaft in einer Privatſamm⸗ lung beſindet, als wenn es vor einer Trödelbude hängt. Donner und Doria! Wie kann man nur ſo alles Ge⸗ ſchmacks und aller Urtheilskraft quitt und ledig ſeyn, wo es ſich um Geldaffären handelt!

Ich danke Dir für Deinen guten Willen, allein ich habe ſchon einen Käufer, verſetzte der Notarius ſtolz und bekämpfte nicht ohne große Ueberwindung den Aer⸗ ger, ſeine dürftigen Umſtände verrathen zu ſehen, und außerdem noch eine Lektion über Mangel an Urtheil an⸗ hören zu müſſen.Du biſt ſehr dienſtfertig, fügte er mit einer gewiſſen verbindlichen Artigkeit hinzuallein Du würdeſt Deiner Güte die Krone aufſetzen, wenn Du mich für mich ſelbſt ſorgen ließeſt, bis ich Deine Hülfe in Anſpruch zu nehmen käme.

Nun, ſo ſorg' für Dich ſelbſt, Du hochmüthiger Erznarr! Du kannſt lange warten, bis ich Dir wie⸗ der meine Dienſte anbiete! Und etwas zwiſchen den Zähnen murmelnd, was der Notarlus, zum Glück für