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die troſtreichen Stunden, welche er, allein mit ſeinen Gefühlen, ſeiner Unruhe und ſeinem Kummer jetzt werde zubringen koͤnnen, als er mit ſeinem ihn gewöhnlich ver⸗ folgenden Unſtern auf einen neuen Plagegeiſt ſtieß— den Regierungs⸗Sekretär Roſell.
„Was tauſend gibt's da? Ich glaubte, Du woll⸗ teſt mich über den Haufen rennen,“ rief der Regierungs⸗ Sekretär aus und faßte ohne Komplimente den Wider⸗ ſtrebenden unter dem Arm.„Haſt Du Nachricht erhal⸗ ten, daß ein ſteinreicher Oheim geſtorben iſt und Dich zum Erben eingeſetzt hat, haſt Du einen Verleger für Deine Gedichte gefunden, oder haſt Du das Bild voll⸗ endet, welches Dir die Unſterblichkeit ſichern ſollte, wenn Du es einmal auf die Kunſtausſtellung bringen würdeſt?“
„Nichts iſt's— was ſollt' es denn auch ſeyn! Aber ich habe Eile, laß mich los!“ Dabei wand ſich der Notarius wie ein Wurm unter dem ſchraubſtockartigen Griff des Regierungs⸗Sekretärs..
„Keine Zeit hätteſt Du? Man hat immer Zeit für ſeine Freunde.— Aber hör' einmal und ſey ver⸗ nünftig. Du mußt hier in der Nähe in einem von den Mumienlöchern wohnen, laß mich Dich nach Haus be⸗ gleiten, ich will Dir einen guten Rath geben, wenn Dir irgend Etwas fehlt. Guter Rath iſt oft mehr werth als baares Geld! Vorwärts; wer wird viele Umſtände machen mit einem alten guten Freunde, welcher die Welt kennt!— wo geht es hin?“
„Gar nirgends geht's hin!“ Ich wohne nicht hier.“
„Ja, mein' Seel'’, Du wohnſt hier herum in der deutſchen Kirchſtraße, man hat mir's in Deiner vorigen Wohnung geſagt; und es iſt ganz einfältig, einen guten Freund von ſich ſtoßen zu wollen, bloß um ihm einen Verdacht zu benehmen, da er im Gegentheil gerade durch Deine Weigerung darin beſtärkt wird.“
„Denke in Gottes Namen was Du willſt, aber laß mich mit Frieden!“ ſagte Wetterquiſt und bemühte ſich


