Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
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der wunderbaren Inhalte nur ſpärlich zu erhellen ver⸗ mochte.

Seiner Form nach war es ein Dreieck, und von dem ſpitzigſten Winkel deſſelben bis zur Thüre liefen an beiden Seiten zwiſchen dem Fußboden und der Decke breite Wandbretter der Reihe nach übereinander an den Wänden her. Hätte Frau Norman, welche ſich doch der beſt aſſortirten Troͤdelbude in ganz Stockholm rühmen konnte, ein Mal dieſes gefelerte Land betreten dürfen, ſo würde ihr ſicher der Athem verſagt haben und ſie ſprachlos vor Erſtaunen und Verwunderung am Boden gewurzelt dageſtanden ſeyn. Alle Bänke waren voll von den ausgeſuchteſten Sachen und Waaren: da waren Haufen von koſtbaren Gemälden, die ſchönſten Alabaſter und Marmorvaſen, das feinſte oſtindiſche Porzellan, Sil⸗ ber und Kryſtallwaaren aller Art, Spiegel, Uhren, Kron⸗ leuchter, Guerldons, Pokale Alles was man nur den⸗ ken mag; auf andern Brettern lagen ganze Stöße Vor⸗ hangzeuge, Kleider, Kattun, Weiberſtrümpfe und derglei⸗ chen; kurz alles Moͤgliche was in Auktionen bei herun⸗ tergekommenen Kaufleuten zu haben iſt. Laßman hatte ſeit dreißig Jahren fleißig alle ſolche Zwangsverſtelge⸗ rungen beſucht, wo die koſtbarſten Sachen um die Haäͤlfte, manchmal um den Viertelstheil des Werthes weggingen. Viel davon, ja den groͤßten Theil, hatte er als Pfänder im Verſatz, viel davon war ihm ſtatt Bezahlung geblie⸗ ben. Auf dieſe Weiſe hatte er nun eine große Samm⸗ lung, ſowohl von Antiquitäten als auch von neuen Sa⸗ chen, welche ihres Gleichen ſuchten. Allein irgend einen Nutzen für ſich zog er nicht aus allen dieſen Herrlich⸗ keiten, außer den, daß er alle Tage ſich an denſelben ergötzte, wenn er das Fenſter öffnete, um eine Menge altes Pelzwerk auszulüften, welches er auf die nämliche Weiſe an ſich gebracht hatte.

Es könnte ſonderbar ſcheinen, daß der Kammerer dieſes bedeutende todte Kapital nicht in baares Geld verwandelte; er hätte jeden Tag eine Ausſtellung veran⸗