ſcher Gebärde den Sonnenſchirm aus der Hand und ſetzte ſich ſo, daß Niemand auch nur einen Zoll ihres hübſchen Geſichts ſehen konnte.
Der Kammerer räusperte ſich auf eine Weiſe, welche andeutete, daß er etwas ärgerlich war.„Hm, hm, ich glaube, Du biſt das eine Mal ſo launig, wie das an⸗ dere Mal, Liſa!“
„Mamſell Lucie fand für gut, die Antwort ſchul⸗ dig zu bleiben; als aber der arme Will ihr den Mantel aufheben wollte, deſſen einer Zipfel im Waſſer auf den Bohlen des Fahrzeugs lag, erhielt er von der hübſchgt Hand ſeiner Couſine eine ſo derbe Zurechtweiſung, daß er faſt das Gleichgewicht verloren hätte.
Der arme Junge wurde roth bis über die Ohren. Ohne irgend einen Theil von dem geprieſenen guten Ton ſeiner beiden Tanten zu beſitzen, hatte er dennoch Ehr⸗ gefühl genug, um das Schmähliche und Verächtliche in Liſa's Benehmen ſchmerzlich zu fühlen, welches um ſo unbilliger war und von ſeiner Seite um ſo weniger er⸗ wartet werden konnte, als Will niemals ſeine Gedanken zu der vermeſſenen Höhe erhoben hatte, welche ſie zu ahnen ſchien. Freilich konnten ſeine Augen nicht umhin, zuweilen zu verrathen, daß er auch Sinn für Schön. heit habe.
„Na, ich höre Dein Prinzipal iſt mit Dir zufrieden mein lieber Will!“ begann jetzt der Kammerer, deſſen gutes Herz die tiefe Niedergeſchlagenheit des Jünglingt nicht mit anſehen konnte und ihn ein wenig zu erheitern ſuchen wollte.
„Ja, Oheim, ſo ſagt er,“ erwiederte Will und wandte ſein hübſches gutmüthiges Geſicht gegen der Kammerer.
„Das freut mich ſehr. Wenn Du Dich ferner gul hältſt, ſo greife ich Dir vielleicht in ein paar Jahren unter die Arme, wenn er Dich zum Theilhaber am Ge⸗ ſchäft annehmen oder es Dir vielleicht ganz überlaſſen will. Es ſoll mir eine Freude ſeyn, wenn ich Etwas
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