vom Heſ⸗
Drd⸗ Was rau⸗ ollen nür ſing ngt:
die einer mehr
Neta Sing' Liebe ſchie aber Lucie wel⸗
äuch⸗
Jahr das
fmei⸗
wie
aber icheln Iquiſt aß ſie naufig
fuhr
21
der Kammerer fort,„doch jedem Narren gefällt ſeine Kappe! Du könnteſt uns übrigens wohl etwas hören laſſen, Liſa; auch wirſt Du es hoffentlich nicht ungnädig nehmen, wenn ich Dich bei Deinem Taufnamen nenne.“
„Nein, gewiß nicht,“ erwiederte Liſa.„Was aber das Singen betrifft, ſo müſſen wir erſt ein wenig weiter weg ſeyn.“
„Du darfſt Dich überall hören laſſen!“ meinte die Mutter, ärgerlich über das Gezauder.„Ich habe Dir nicht darum Singunterricht geben laſſen, damit Du Dich zieren ſollſt wie eine Bauerndirne. Friſch dran! ſing uns etwas hübſches von Robér!“
„Ach was iſt das für Zeug?“ fiel der Kammerer unfreundlich ein.„Robert— Lucie mag das Einem vor⸗ ſingen, der es hören will, aber nur mir nicht! Wenn Liſa nichts von Bellman fingen will, ſo mag ſie lieber ſchweigen!“
„Ich will etwas aus dem Liede ſingen, Onkel, wel⸗ ches Bellman auf Alla Winblad gemacht hat, als ſie ein Mal Abends von Heſſingen heimfuhren.„Das paßt ſich prächtig.“
„Es war Morgens;“ verbeſſerte der Kammerer. „Aber gleichviel; immer zu, Liſa. So Etwas höre ich gerne!“
Da das Boot jetzt ſo weit vom Ufer entfernt war, daß Liſa glaubte, nur vor ihrer Geſellſchaft und etwa den Paſſagieren des einen oder andern Bootes, welches in ihrer Nähe fuhr, gehört zu werden, gab ſie ihren Sonnenſchirm dem Vetter Will, zog die Handſchuhe aus, ſtimmte die Guitarre und fing zu präludiren an.
Wir nehmen inzwiſchen die Gelegenheit wahr, eine kleine Beſchreibung von Liſa Norman zu geben, denn was ihr Aeußeres betrifft, ſo iſt dieß offenbar der gün⸗ ſtigſte Augenblick dazu. Wahrſcheinlich weiß ſie dieß ſelbſt und bereuet vielleicht, daß nicht andre Augenzeugen zuge⸗ gen ſind als der alte Laßman und Will, welch' letztern Mamſell Lucie, nach der Art zu ſchließen, wo⸗


