Teil eines Werkes 
1.-3. Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

g bei

ren, annt⸗ denken

ver⸗ ganz hin⸗ einem

rſchen gleich⸗

halte r ehr⸗ 1, ob o viel ls die mal enſtock wohl iſchere väſſert böͤnſten es iſt e nach Mam⸗ nd um purer t, die

2 be⸗ ;, wel⸗

leider

d muß

13

deßhalb faſt glauben, daß mir ein Anderer im Wege ſteht. Vielleicht irre ich mich indeſſen auch. Sie iſt ge⸗ waltig mundfertig, ſchnippiſch und gefallſüchtig gegen Jedermann, hat aber vielleicht Verſtand genug, ihr Herz dem beſcheldenen Jungen zu bewahren, der neben ihr ſteht. Es iſt ihr Vetter. Wenn er ein Mal ſein eigener Herr iſt, wirbt er gewiß um ſie; ich ſehe es ihm an den Augen an.

Er ſieht ſehr unbeholfen und dumm aus ¹ ſagte der Notar und ſaß noch immer ſteif und unbeweglich da. Was iſt es denn für ein Kerl?

So viel ich weiß, nichts weiter als der Sohn ſei⸗ nes Baters und Gehülfe in einer Höckerbude; allein was thut das? Wenn er ſich die Reſte von Butter, Talg oder Speck von den Fingern gewaſchen hat, iſt er, was man jetzt auch ſieht, ein ganz eleganter junger Menſch. Mein Seel' er hat gerade einen ſolchen Gehrock an wie Du, der Dich ſo gut kleidet; à propos, ich ſehe dieſen aber ja gar nicht mehr an Dir.

Er iſt mir in dem heißen Wetter zu warm er⸗ wiederte der Notar mit ziemlicher Faſſung. Er konnte ſich indeſſen nicht verſagen, einen flüchtigen Blick auf den jungen Mann zu werfen, um zu ſehen, wie trefflich ſein ehemaliger Lieblingsrock demſelben ſtand.

Der Regierungs⸗Sekretär lächelte, hütete ſich aber, weiter von der Sache zu reden. Deſto geſprächſamer war er aber rückſichtlich ſeiner Bekanntſchaft auf dem Platze unten.

Gewiß machen ſie eine Luſtfahrt, ſagte er und hielt mit unbarmherziger Luſt einen Gegenſtand feſt, wel⸗ cher den Notar offenbar peinigte.Ich wollte wetten, ſie warten nur noch auf den Kammerer Laßman, einen alten Junggeſellen und kurzweiligen, originellen Kerl, den Vet⸗ ter der drei alten Damen, welche Schweſtern ſind.

Du ſcheinſt mir in der Genealogie der Leute ganz beſonders zu Hauſe zu ſeyn, verſetzte der Notar und ver⸗ zog höhniſch den Mund.