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„Die Leute da,“ nahm Raſell das Wort,“ wie Du die weniger bemittelte Klaſſe der Handwerker nennſt— denn die Vermögenderen führen wahrhaftig einen Staat, daß ſie Unſereins nur darum beneiden kann— find bra⸗ ves ehrliches Volk, die ihr Leben auch luſtig zu genießen wiſſen. Es iſt etwas Schönes um die Kunſt, die Grll⸗ len in den Wind zu ſchlagen. Ich wüßte aber auch nichts Hübſcheres, als die ſchlichten Bürgersleute mit ihren ehrbaren Chehälften am Arm, von den vielen Kinderlein umgeben, welche luſtig einherſpringen, ein paar Schritte hintendrein die Lehrjungen oder die Magd mit einem wohlbepackten Korb, worin, wenn auch keine ausgeſuchten Leckerbiſſen, ſich doch allerlei befindet, was Leib und Seele erfreut. Wenn ich nun weiter an alle die bunten Gruppen denke, Leute aus allen Ständen, welche am Sonntag aus allen Thoren ſtrömen, ſo wird mir ganz wohl und warm um'’s Herz. Der Raſentep⸗ pich iſt mit lebendigen Bildern beſät und ich wünſche zu Goit, daß ich nur nicht ſo ſchrecklich faul ſeyn möchte, denn ſonſt liefe ich gewiß ſelbſt hinaus, um mir das ganze luſtige Gewimmel in der Nähe zu betrachten.“
Ein unmerkliches Zuſammenziehen der Augenbrauen war des Notars ganze Antwort. Er hatte ſchon ziem⸗ lich lange ſeine Aufmerkſamkeit auf einige Perſonen ge⸗ heftet, welche am Ritterhausplatze ſtanden. Obgleich er ſeine Augen auf jenen Leuten in einer Weiſe ruhen ließ, welche es für ſie zweifelhaft machte, ob er ſie wirklich ſah oder nicht, ſo war dieß doch für den, der ihn vom Zimmer aus betrachtete, ganz klar; denn als ein großes, korpulentes Frauenzimmer mit einem grünen Sonnen⸗ ſchirm ihn grüßte und ihm zunickte, ſaß er ſo ſteif und regungslos da, wie ein Gypsbild, allein das Blut, wel⸗ ches ihm dabei heftig in das Geſicht ſtieg und ihm im Augenblick eine höͤchſt vortheilhafte Farbe verlieh, deutete hinlänglich darauf hin, daß es eine etwas nähere


