Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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germutter, das verſteht ſich, und gegen meinen Vater. Meine Majken ſelbſt ſoll Nichts erfahren, bis ſie ſich wieder daheim im Kreiſe ſo vieler theilnehmenden und warmen Herzen befindet.

„Du wirſt wohl viele Mühe haben, Schwiegervater, um mich für meinen neuen Beruf recht zu inſtruiren. Aber die Wahrheit zu ſagen, ich glaube nicht daß mir etwas Anderes fehlte als die Luſt und der gute Wille. Jetzt da ich über Beides verfügen kann, ſtelle ich mir Alles leicht vor, und ich werde niemals Der⸗ jenige ſein der den Rath ſeiner Frau verachtet, obſchon ſie jetzt damit ſparſamer iſt als früher.

„Ich will nicht läugnen daß mein Entſchluß erſt dann zur vollkommenen Reife gedieh, als ich erfuhr daß Capitän Tuve Esbjörnsſon neuerdings die Wittwe des Olagus geheirathet habe. Alſo wohnt auch auf Mörkö jetzt Friede und Glück.

„Was wird wohl nicht auf Spartſkär wohnen?

„Mein theuerſter Onkel, ich freue mich wie ein wilder Junge, wenn ich bedenke wie wir es in Spartſkär haben werden. Und ich beſchleunige die Reiſe, beſonders um meiner Majken willen, ſo ſehr ich kann.

„Der Einzige der den Bottnafjord im Ernſt verläßt, iſt der Wachtmeiſter Dillkopf, der gewiß ſeinen dermaligen Platz nie aufgeben wird, da er ihm den ſeiner Neigung ſo vollkommen entſprechenden Vortheil bietet bei allen großen Gelegenheiten, als da ſind Bälle, Soupers, Hochzeiten und Begräbniſſe, Dienſte zu leiſten; denn der Herr Wachtmeiſter hat dabei zu ſerviren und mitunter auch auf beſonderes Verlangen mit der Violine aufzu⸗ warten.

„Bei dieſen feierlichen Gelegenheiten geht er auch in den Häuſern umher und ladet die Geſellſchaft ein. Und bereits iſt er für alle junge Damen eine ſo wichtige Perſon, daß ſie zu lächeln anfangen, wenn ſie ihn nur von weitem erblicken.

„Schönbinchens Buſennadel mit ihren Haaren liegt leider zwiſchen den Blättern im Vergeßbuch. Er iſt bis auf Weiteres