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Capitän bereits getroffen hatten, und bald darauf der Paſtor mit ſeinem Sohn. Ein hehrer Friede thronte auf den Geſichtern Beider. Der alte Prieſter vom Bottnafjord hatte einem Geiſt⸗ lichen von ganz anderem Weſen Platz gemacht. Würdig, ernſt, mild und wahrhaft prieſterlich ſtellte er ſich an ſeinen Platz.
Jetzt kam aus der andern Thüre die Braut am Arme des Vaters und dicht daneben die Mutter, und nach ihnen traten die Alten von der Uhuklippe in großem Feſtſtaat, einem Ehrengeſchenk von Moß, ein.
Erſt nachdem das Brautpaar ſeine Plätze eingenommen hatte, öffneten ſich die Thüren für die übrigen Hochzeitsgäſte. Und welche unüberſehbare Schaar war das! Sämmtliche Bootſchiffer, Arbeiter und Fiſcher des alten Moß nebſt Weibern und Kindern, ſo lange der Saal reichte.
An der Spitze dieſes bunten und glücklichen Zuges erſchienen einige andere Perſonen.
Zuvörderſt bemerkte man Jungfer Vivika mit ächten Gold⸗
ringen in den Ohren, einem ſchwarzen Camelotkleid und einer
weißen Bindhaube von ſchimmernder Seidenſarſche, mit einem geſtickten Vergißmeinnichtkranz verſehen. Letztgenannte Koſtbarkeit hatte Pelle ſelbſt in Göteborg beſtellt und ſie wohlweislich dem Geſangbuch vorangehen laſſen, das jedoch aus der Rocktaſche her⸗ vorſah, während Pelle ſich jetzt in der Nähe ſeiner künftigen Panaceegehilfin hielt, in der Hoffnung daß er im Lauf des Tags Gelegenheit erhalten würde ſeine Werbung zu einem guten Ende zu führen. 4
Aber vierthalb Schritte vor Pelle ſteht eine Perſon die heute kaum den Boden unter ihren Füßen ſpürt.
Das iſt Sven Dillkopf, der ehemalige Hattejunge, mit einem großen Geranienſtrauß im Knopfloch des ſchwarzen Frackes den er heute zum erſten Mal in ſeinem Leben trägt. Und ſo ſteif ſteht er jetzt da in weißer
Weſte mit der querhängenden Uhr⸗ kette, dem weißen geſtärkten Halstuch und der zwiſchen den Falten


