Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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des Hemdkragens hervorſtehenden Buſennadel mit den Haaren der ſchönen Bina, daß es rein unmöglich iſt ſich einen vor⸗ nehmeren Mann zu denken als den Wachtmeiſter Dillkopf.

Er war kühn vor Janne und Guſtav einhergeſchritten, die ſich zufällig etwas verſpätet hatten, und er würde ſich nicht ent⸗ blödet haben ſogar dem neuen Buchhalter den Rang abzulaufen, wenn dieſer ſich nicht auf einer dringenden Geſchäftsreiſe be⸗ funden hätte.

Ein wenig im Hintergrund, aber doch mit der deutlichen Abſicht ebenfalls ſichtbar zu ſein, entdeckte man den Fremden⸗ fiſcher, ganz zierlich, mit einer Miene die ohne Umſchweif zu er⸗ kennen gab daß ſeines Erachtens ſeine Ehre einen ſolchen Sprung gemacht habe, daß er juſt nicht hinter Vielen zurückzuſtehen brauche. Auch Pernilla brüſtete ſich nicht wenig in ihrem

Ehrenkleid, einem Geſchenk von Emilie. Und der kleine Jacob

hatte nicht blos eine neue Mütze, ſondern auch eine neue Man⸗ cheſterjacke mit großen blanken Knöpfen, worin er unter unauf⸗ hörlichem Lächeln ſein roſenwangiges Geſichtchen ſpiegelte, während er brüderlich an den kleinen Tolle dachte, der aus vollem Hals geſchrieen hatte als Jacob mit den Knöpfen wegging, worin der kleine Tolle ſich ebenfalls ſpiegeln wollte.

Kein einziger von den Scheerenmatadoren war zum Feſte geladen worden. Moß ſelbſt war ein ſo großer Matador, daß er es fürs Allervornehmſte hielt bei dieſem Feſt nur von ſeiner eigenen Familie und ſeinen eigenen Leuten umgeben zu ſein.

Jetzt begann der Act.

Als der alte Paſtor das heilige Formular beginnen ſollte,

überkam ihn eine ſolche Rührung, daß der Küſter, der ſich an allen

Andern vorbeiarbeitete, zu fürchten anfing, er möchte auch heut einen Extradienſt zu verrichten bekommen. Aber ſeine Beſorgniß war unnöthig. Auf einmal erklang ſeine Stimme voll und tief, und es war As ob mit jedem Wort tauſend Segnungen hervor⸗ ſtrömten.

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