rd. Ulte
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reicheren Schattirungen innerhalb der Mauern von Svartſkär ausgeſchlagen.
Der zweite October brach unter häuslicher Angſt an und ſah die wilde Verzweiflung eines Mannes der um einen Schatz zitterte den er erſt allmählig ſchätzen gelernt hatte, ohne welchen ihm aber das Leben jetzt als die vollſtändigſte Wüſte ohne einen einzigen Sonnenſtrahl erſchienen wäre.
Es war ein Tag langer Erwartung und Unruhe. Moß ſprang beſtändig hin und her und fragte alle Leute, ob wohl Jemand ſo einfältig ſein könne daran zu zweifeln daß es ein Erbe der Firma werden müſſe— ein armſeliges Mägdlein hätte doch nicht nöthig ſo vielen Lärm zu machen. Aber im Fall ſo Etwas doch geſchehen könnte, ſollte man erſt nach der Taufe „Moß und Hjelm“ unterzeichnen. Den Tauftag ſelbſt hatte Moß, wie man weiß, gleich im Anfang für die Eröffnung des neuen Hauſes feſtgeſetzt.
„Nun, lieber Papa,“ ſagte Majken tröſtend,„wir müſſen Gott für Alles danken was kommt.“
„Das war ein garſtiges Wort, Tochter. Du wäreſt bei meiner Seele ſelbſt im Stand daß Du Deinem alten Vater den Kummer machteſt ihm ſtatt eines zweiten Aſſocié der Firma eine Enkelin zu geben, ſo daß er ſein ganzes Leben lang betrogen wäre. Aber ſo Etwas werde ich nicht anerkennen. Es ſoll im nächſten Glied Hjelm und Guldbrandsſon heißen. Das habe ich mir in den Kopf geſetzt und ſupponire daß es geſchehen muß... Aber gehe jetzt und frage, ob der erſte noch nicht angekommen iſ. 4
Majken war jedoch noch nicht zur einen Thüre hinausge⸗
kommen, als Hjelm zur andern Thüre hereinſtürzte. 8 „Keine Dummheiten, Bruder?“ rief der alte Kaufmann in
der größten Angſt.„Hoffe, Du würdeſt nicht ſo ausſehen wenn
es ſich blos um eine Tochter handelte.. Nun, nun, verſteht ſich, Gott ſegne auch ſie... aber Töchter brauchen wi-r mehrere Jahre nicht.“ 5


