Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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jetzt könnte ich den Schmerz nicht ertragen mich verachtet zu ſehen.“

Ein Zucken fuhr durch das ganze Weſen des Mannes. Seine Frau hatte ſich ſo nahe an ihn geſchmiegt, daß eine Thräne ſeine Wange befeuchtete. In dem Allem lag etwas Hohes und Unerklärliches. Er ſah jetzt bei ihr denſelben ſeelenvollen Aus⸗ druck wie in jener Nacht wo ſie ihren ganzen eigenen Schmerz geopfert und verſprochen hatte ihn in der Betrübniß niemals allein zu laſſen.

„Beate Marie... die Zollkammer... mit der Zollkam⸗ mer verwandt... Aber dieſe Nacht vergeſſe ich nie— nein, Beate Marie, Frau— nie in meinem Leben! Und haſt Du fünfundzwanzig Jahre lang keine Macht gehabt, ſo ſollſt Du ſie, hol mich der Teufel, jetzt haben... Herr Controleur... Frau Controleurin... Danket mir nicht... Willſt Du ſie am Sonn⸗ tag aufbieten, Bruder?“ 1

Ein Gemurmel jubelnder Freude umbrauste den Kaufmann.

Der Paſtor und ſein alter Freund lagen einander abermals in den Armen.

„Aber Gudmar und ich, Papa!“ rief Majken.

„Ja, ja, Gudmar und Du... Nun, kommt her, ich muß ſie wohl umarmen— die Zollkammer!“

Bwaszigſtes Kapitel. Der nenen Firma erſter Tag.

Wiederum heulten die Herbſtſtürme auf dem alten Bottnafjord.

Aber es geſchah mit einer gewiſſen Schonung, gleich als wollte mman das hohe und glänzende Glück nicht ſtören das in immer