ſchwer abzubrechen; aber komme ich heute Abend nicht nach Glä⸗ borg, ſo geht es verdammt ſchlimm.“
„Dieſe Gläborger Reiſen, mein lieber Mann,“ ſagte Frau Moß lächelnd,„ſind ſehr läſtig, und ich denke mir daß Du das Gut gern abtreten würdeſt, wenn ſich ein paſſender Liebhaber dazu fände.“
„Wie ſo?“ Die Augen des Alten begannen zu funkeln. Er glaubte ſogleich, dieſer Handel ſei eine Art von Bilderſpiel, das möglicher Weiſe eine Nachgiebigkeit von Seiten Gudmars enthalte, die ſich jedoch auf eine andere als die vorgeſchlagene Art geſtalte.
„Nun,“ fragte er ganz aufgeregt,„was iſt denn der Mann der mir Gläborg abkaufen will?“
„Weder Controleur noch Kaufmann, Papa,“ ſagte Majken mit einem ſchelmiſchen Blick.
„Errathen,“ dachte Moß,„er wird Landwirth. Nun, das iſt verdammt pfiffig ausgedacht, und ſo läßt ſichs meiner Seel jeden⸗ falls machen. Laut hieß es:
„Vielleicht beſinne ich mich darüber... Habt Ihr noch Etwas über den Liebhaber zu melden?“
„Warte einen Augenblick, lieber Mann,“ ſagte Frau Moß, indem ſie zu ihm vortrat und ſeine Hand ergriff.„Ich ſehe Dir
fuhr ſie fort,„daß Du in einer gefährlichen Täuſchung ſchwebſt, und Gott ſoll uns bewahren daß wir daraus Nutzen ziehen, denn ich will nicht Deine eigenen Waffen gegen Dich brauchen... Der Mann der das Gut zu kaufen wünſcht iſt Capitän Geiſtern. Er hat um unſere gute Thorborg gefreit und würde ſich gerne auf Gläborg niederlaſſen, wenn Du es ihm um einen vernünftigen Kauſſchilling abträteſt.“
„Nun, der muſen hol mich, das war einmal eine ſchöne und wahre Freudenbotſchaft. Und das haſt Du mir verſchwiegen, alter Bruder Guldbrandsſon?, 2“
„Der Brief kam mitten in der Verwirrung an,“ antwortete
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