Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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glauben daß er mir befehle ſie wieder aufzuſchlagen, und wenn ich dieſen Befehl befolgt hätte, ſo würde ich mich für würdig halten auf dem Weg zu wandeln den er mir vorgezeichnet hat.“

„Ihr ſeid auch ein ſehr ſchlauer Mann, Lootſenvater,“ meinte Moß freundlich.

„Das darf man wohl ſein, Herr, wenn man mit einem Mann ſpricht der ſo viele Kenntniſſe beſitzt; und jetzt will ich mich der Hoffnung hingeben daß Sie dieſe Worte nicht ganz verwerfen, obſchon ſie von einem ſo geringen Mann wie ich kommen, denn aus der Hochzeit muß Etwas werden; ſonſt wenn es wieder mit der Empörung anfängt, bekommen Sie ein ſchwe⸗ res Wort mit Ihrem Gewiſſen zu ſprechen, wenn es zur großen Rechnung kommt.“

„Nun, kommt übermorgen wieder, ſo werdet Ihr hören daß ich den beſten Entſchluß gefaßt habe.“ 4

„Ich weiß nicht was Sie mit dem beſten meinen, Herr Patron, aber ich lege die Sache in die heilige Hand des Herrn und ſage zum Abſchiedswort nur noch: Wer auf ſchlüpfrigem Boden geht, der ſoll nicht weiter einherſtolziren, denn auf ſchlů⸗ pfrigem Boden iſt es leicht zu fallen.“

„Lebt wohl, lebt wohl, mein lieber Lootſenvater. Gottes Frieden... Grüßet mir Gädda... lebt wohl, lebt wohl!“

Sobald der Alte von der Uhuklippe das Zimmer verlaſſen hatte, war es Moß zu Muthe, als käme er ganz rein gewaſchen aus dem Fegfeuer.

Fa, Moß iſt wohl der Mann der an ſolchem Köder an⸗ beißt. Nun, nun, es taugt Nichts mit dem Lootſenvater in Vcorten hart zu verfahren. Er hat mir ſo große Dienſte geleiſtet daß man ihm freie Rede gönnen muß... Sonderbarer iſt es mit meiner Frau. Supponire, ich werde ſie nie wieder recht erkennen— gerade als ob ſie nicht meine eigene Frau wäre... und die Maiblume geſund... nun, nun, morgen Abend reiſe ich nach Gläborg— verſteht ſich um nach den Leuten

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