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gen, welche Garantie haſt Du dafür daß Dein Vater mich dann mehr begünſtigen würde?“
„Die Garantie liegt in Papas Character. Es würde ihn dermaßen entzücken einen Zollbeamten in einen Kaufmann um⸗ zuſchaffen, daß dies allein ihm genügen könnte um ſich von einem Wortbruch erlöst zu glauben. Denn hat er nicht tauſendmal geſagt: Ich der Schwiegervater der Zollkammer werden? In Ewigkeit nie! Endlich würde dieſer Zug von Dir ihm ſchmeicheln, ihn rühren und zuletzt beſiegen.“
„In allem dem, eine theure einzige Geliebte, glaube ich daß Du mehr als zur Hälfte Recht haſt. Aber ſelbſt dies vor⸗ ausgeſetzt, iſt es jedenfalls nur eine Seite der Sache.“
„Nur eine, ſagſt Du?“
„Und ich füge hinzu, meine Majken, daß Du, das klügſte Mädchen das je am Bottnafjord gelebt hat, das Allerwichtigſte nicht überſehen darfſt.“
„Deinen Willen?“
„Nein meinen Beruf. Wie willſt Du einen tüchtigen Kauf⸗ mann aus mir machen? Zu ſolchen Berechnungen habe ich weder Kopf noch Luſt.“
„Der Kaufmann ſchafft ſich ſelbſt, wenn er mitten in den Wirbel der Geſchäfte hineingeſchleudert wird, in ſo fern er wie Du einen feſten Character beſitzt und weder Verſchwender noch Müſſiggänger iſt.“
„Irrthum, meine Maid! Ich habe durchaus nicht dieſes ab⸗ geſchliffene Genie das zu dem Geſchäft erforderlich iſt. Hjelm gilt für unbeugſam in ſeinen Grundſätzen, ich bin noch unbeug⸗ ſamer als er. Und zwei ſolche Willen bilden kein glückliches Ganze.“
„Du, mein Gudmar, biſt kraftvoll, nicht unbeugſam, außer in dem was Du Pflicht nennſt. Mit Deiner Frau an Deiner Seite— Du weißt, ich würde Dir eine gute Rathgeberin wer⸗ den— aſſocirt mit Hjelm, der die Erfahrung und Redlichkeit


