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geweſen als ſie jetzt werden könnten, wenn Du Dich entſchließen wollteſt— Deinen Beruf zu wechſeln.“
„Meinen Beruf zu wechſeln? Im Namen des lebendigen Gottes, was meinſt Du denn? Wie kannſt Du daran denken, da ich übers Jahr um dieſe Zeit ganz gewiß ſchon Controleur bin? Noch einmal, was denkſt Du denn?“
„Juſt im Augenblick denke ich daran daß Deine Liebe ſtets den zweiten Platz in Deinen Ideen einnimmt, obſchon Du meinſt daß ſie den erſten inne habe.“
„O Mazjken, welch ein hartes Wort!“
„So fühle denn mit dem Herzen, denke damit, aber beſchließe mit Herz und Kopf zugleich.“
Gudmar ſtieß einen tiefen Seufzer aus.
Majken fuhr fort:
„Was hat Papa am allermeiſten gewünſcht? Einen Schwie⸗ gerſohn der fortwährend den Handel auf Spartſkär aufrecht er⸗ halten könnte. Welch ein großes Handelshaus müßte es nicht werden, wenn Du den Controleur über Bord wärfeſt, Dich mit Hjelm aſſocirteſt und durch meine Mitgift ſo wie durch Papas Credit die Firma ſo weit emporbrächteſt, daß ſie mit manchem der ſolideren Häuſer in Göteborg wetteifern könnte! Das würde kein Handel nach Papas früherer Manier, ſondern ein bedeuten⸗ der Großhandel, bei welchem das Detailgeſchäft nur als Neben⸗ ſache betrieben würde. Und denk Dir, wie viel Gutes man für die Gegend ausrichten könnte, wenn zwei Männer wie Du und Hjelm die bedeutendſten Stimmen in der Gemeinde erhielten.“
„Ich den Dienſt verlaſſen?... den Controleur aufgeben? Es fährt mir wie ein Kreiſel im Kopf herum. Gib mir Zeit mich zu faſſen, meine Maid.“
„So viel Du willſt. Ich will froh ſein, wenn ich Deine Ge⸗ gengründe nicht ſogleich zu hören bekomme.“
„Du mußt ſie aber doch ſchon jetzt hören. Vor allen Din⸗


