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ſchieht dies dennoch nicht ohne ein kleines Herzklopfen und die bange Frage: werden ſie ihm wohl zuſagen?
War etwa dies die Abſicht Gottes? Ich möchte es ſer bezweifeln..
Jetzt hat ſich ein Mädchen z. B. mit einem jener Männer verheirathet, welche man friedliebende Männer nennt... Mein Mann iſt juſt ein ſolches Exemplar— nun, habe ich darum mehr Frieden?..
Nein, gewiß nicht, denn aus Furcht irgend Etwas zu ſagen und zu thun, was ihn ſtören könnte— wie mir das nur allzu oft begegnet— werde ich müde, überdrüſſig, verdrießlich. Und wenn nun noch dazu kommt, daß der Mann irgend einen geheimen Giftſtoff verbirgt, den er aus eitel Furcht vor Störung des Frie⸗ dens nicht hervorgucken zu laſſen wagt, wie kann man da
glücklich ſein? Kann man ferner glücklich ſein, wenn man be⸗ ſtändig aufräumen muß, bis man, wie jetzt ich, ſo manchen Hau⸗. fen aufgeräumt hat, daß man ſie zuletzt anzünden kann? Daraus 33
entſteht eine häusliche Revolution, und Du ſollſt jetzt ſehen, Mama, was ich bei der meinigen gewonnen habe.
Arm in Arm gingen mein Mann und ich auf dem Ufer weg hin nach dem Pfarrhaus.
Ganz ſicher hatte Ake Gefallen an meinem rothweißen Neſſeltuchkleid. Er ſah bald dieſes bald mich ſelbſt an, und es lag etwas Friedvolles— jetzt meine ich ſehr Friedvolles ᷑ ſeinen Augen, was ſich ſonſt juſt nicht ſo oft darin vorfindet.
Wir ſprachen nicht viel— natürlich mußte ich an meine Revolution denken, und Ake dachte gewiß an meine feinen Schnürſtiefelchen, denn ich konnte nichts Anderes bemerken, als daß ſeine Augen zuletzt auf ihnen haften blieben. I
Inzwiſchen durften wir doch nicht ganz ſchweigen, wenn Etwas ausgerichtet werden ſollte— und mochte es gehen wie es wollte, ſo mußte ich ihn zum Sprechen bringen.
„Ich bin ſo müde!“ ſagte ich. Verſteht ſich, daß ich gar


