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Du mir nicht das Herzeleid anthun ſollen, daß Du dem jungen Kaufmann Hanſen von Fredrikſtad einen Korb gabeſt.“
„Ja natürlich, Papa, Du hätteſt wohl im Ernſt gewünſcht, daß ich nach Norwegen ziehen ſoll. Aber was hilft es jetzt in dieſen alten Geſchichten zu blättern! Willſt Du nicht auch noch den portugieſiſchen Kapitän hervorholen?“
„Zu dienen, ja, das will ich Dir ſagen. Ich ſupponire, daß dieſe Erinnerungen Dir zu verſtehen geben ſollten, daß, wenn ich einen Tochtermann gefunden hätte, der das Geſchäft in Spart⸗ ſkär übernehmen könnte...“*
„Nein, kein Wort mehr, Papa! Solche Tochtermänner kannſt Du in jedem Fiſcherort finden und ſicher weit beſſere, denn wenn Holts Name auch äußerlich rein ſein mag, ſo iſt doch Grund zu der Vermuthung vorhanden, daß er kein ehrlicher Mann iſt.“
„Was wagſt Du zu ſagen?“
„Ich wage zu ſagen, Papa, daß Du ſicherlich Grund finden wirſt Gott dafür zu danken, wenn Du von einem ſolchen Schwie⸗ gerſohn verſchont bleibſt.“
„Oho, Du gehſt allzu raſch vorwärts! Du ſprichſt vom Schluß, ehe ich an den Anfang gekommen bin.“
„Als ob ich Dich nicht ganz genau kennte, Papa! Als ob ich nicht wüßte, daß, wenn Du nicht mit Dir ſelbſt im Streit lägeſt, dieſer Gegenſtand auf eine andere Art aufgenommen wor⸗ den wäre! Nun wohl, woher bekommſt Du dieſe Inſtinkte, Papa?“
„Was für Inſtinkte? Biſt Du ganz verrückt, Kind?“
„Nein, Papa, meine Vernunft ſagt mir, daß Deine Gefühle gegen Holt nicht ſo oft zwiſchen Abſcheu und Neigung wechſeln würden, wenn Du nicht in Deinem Innerſten etwas recht Böſes von dem Manne wüßteſt oder ahnteſt.“
„Nimm Dich in Acht— kannſt Du glauben, daß ich...“
„O nein, ich glaube nicht, daß Du im vollen Bewußtſein eines wirklichen Verbrechens von ſeiner Seite ihn zu meinem Mann hätteſt haben wollen. Aber da ich finde, wie die Sachen


