Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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hat Wirkung gethan— ich weiß jetzt, wie ich mich hinſtellen muß...“ Laut ſprach er:„Ich danke Ihnen für Ihren Be⸗ ſchluß, Onkel, und erkenne darin den Mann wieder, den ich von Anfang an hochachten und ſchätzen gelernt hatte. Ich bleibe hier, um die Antwort abzuwarten. Und gelingt es Ihnen, Onkel, ſo will ich dieſes ſo ungewöhnliche Examen in Vergeſſenheit be⸗ graben.“

„Gut... ſupponire, daß es Dich dennoc itenen wird, in lang ich fort bin.........

Auf ihren Zimmern ging Majken auf und ab.

Es war etwas Unerforſchliches was ſie in ihres Vaters Augen geſehen hatte, als ſie ihn bei ſeiner Ankunft bewillkommte. Während ſie noch beſchäftigt war die geheimnißvollen Wendungen in ſeinem Innern zu entwirren, ſah ſie ihn jetzt ſelbſt eintreten.

Sie eilte ihm entgegen.

„Lieber Papa, laß uns die Qual kurz machen— ich weiß,⸗ daß wir jetzt bei der Stunde angelangt ſind.“

„Ach, wir haben ſo viele ſolche Stunden gehabt,“ antwor⸗ tete Moß mit dem mürriſchen Weſen, das er anzunehmen für paſſend fand,„daß wir uns wohl einmal die Mühe nehmen dür⸗

fen darüber nachzudenken. Und das ſage ich Dir, obſchon es

drei Jahre ſind, daß der Großhändler in Göteborg— er iſt doch jetzt Conſul— um Dich freite, ſo kränkt es mich doch bis auf den heutigen Tag, daß ich einem ſolchen Mann, den ich ſo gerne zum Schwiegerſohn gehabt hätte, mit Nein antworten mußte.“ „Wahrhaftig, Papa, Du mußt Dich jetzt nicht ſelbſt täuſchen: der Großhändler Prinelli beſorgte ſeine Geſchäfte in einem grö⸗ ßern Maßſtab und auf eine ganz andere Art, als wie ſie Dir gefiel, Papa; und Du ſelbſt biſt in Deinem eigenen Genre zu groß, als daß Du nicht einen Tochtermann von geringerer Be⸗ deutung vorgezogen hätteſt.“ „Nun, darin kannſt Du Recht haben, und deshalb hätteſt

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