eine lbſt feif⸗
end⸗ vas aus,
es
grif⸗ mit und ir): den rum laſ⸗ jord
gen
die
die upt⸗ von blos deu⸗ mer
riffe,
rreg⸗
baren Gedanken dieſelben beherrſchen können! Er kann ſich ganz gut beherrſchen.
Als wir ans Ufer kamen, lag das große Boot da und er⸗ wartete uns. Mein Mann verlangte ſogleich die Briefe, welche der Schiffer mitgebracht hatte. Als er den erſten öffnete, ſah ich ihn die Farbe wechſeln, dann aber ſteckte er ihn ganz ruhig in ſeine Taſche und ſagte in ſeinem gewöhnlichen Ton:
„Jetzt will ich Dich zuerſt in das kleine Wirthshaus hinauf⸗ begleiten und Dich der Obhut der Wirthin empfehlen. Der Wind erhebt ſich erſt mit der Morgendämmerung, und Du bedarfſt der Ruhe.“
Wir traten in das ſogenannte Wirthshaus. Aber ſobald er Alles für mich in Ordnung gebracht hatte, ſchickte er ſich an wieder zu gehen.
„Lieber theurer Ake,“ redete ich ihn jetzt recht muthig an, indem ich mein ganzes Herz in meine Augen legte,„gewiß haſt Du da eine unangenehme Nachricht erhalten?“
Er betrachtete mich mit einem betrübten, beinahe ängſtli⸗ chen Blick.
„Höre, Emilie,“ antwortete er,„ich glaube, daß Du es gut meinſt mit allen Deinen Fragen, aber lerne gleich im Anfang eine Sache begreifen, die nach meinem Dafürhalten von großer Wichtigkeit in der Ehe iſt. Verlange niemals mit kindiſcher Be⸗ harrlichkeit Bekümmerniſſe zu theilen, die nicht innerhalb Deines Kreiſes liegen. Des Mannes Gedanken, Unruhe und Sorgen ſind ſein Eigenthum. Was er mit ſeiner Frau theilen will und kann, das theilt er mit ihr; was er für ſich behalten will und muß, das behält er für ſich, und wenn ſie darüber böſe wird, ſo hilft es ihr gar Nichts.“
Und, denke Dir, Mama, ſo ging er fort, ohne auch nur meine Antwort abzuwarten, und kam erſt nach zwölf Uhr wieder nach Hauſe. Um zwei Uhr Morgens gingen wir an Bord, um halb drei waren wir mit gutem Wind unter Segel.


