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deren Augen nicht durch die rauhe Oberfläche dringen, kahl, trübe und freudlos. Aber ich weiß, daß Poeſie, Charakterſtärke, Männer⸗ kraft und aufopfernde Treue unter den Bergen, unter den Seen, unter den Holmen und Scheeren wohnen.
Welche liebliche Bilder!
Iſt es nicht Sonnenaufgang?.. höre ich nicht, wie es leiſe an die Scheibe klopft?... es iſt einer der Schiffsleute vom alten Stamm, einer der Günſtlinge, der mit leiſer Stimme über den Wind berichtet.„Patron, es bläst ein friſcher Nordwind!“ Meine ich nicht wieder aufzuſpringen.— werde ich nicht meinen Vater begleiten auf ſeiner Reiſe nach Oruſt, nach Morlanda, nach dem alten Herrenſitz, wo größere und kleine Fahrzeuge ge⸗ baut und Schätze von Getreide eingeſchifft wurden?... Jetzt ſind wir draußen... Aber hat nicht der Wind ſich umgewor⸗
Welche Menge von Erinnerungen, welche Menge von wechſeln⸗ den Charakteren!...
Das Bilderſpiel währte fort. Und während die friſchen Winde aus dieſem weſtlichen Winkel Schwedens mich umrauſch⸗ ten, und der leiſe Wellenſchlag zwiſchen ſeinen Steinen von längſt vorgegangenen Veränderungen flüſterte, wurde es mir endlich klar, daß es das Beſte war auch im Gedicht juſt dahin zurückzukeh⸗ ren. Und ſo entſtand die Idee eines jungen und neuen Han⸗ delshauſes.
Von dem alten, dem geachteten und patriarchaliſchen Han⸗ delshaus, zwiſchen deſſen langen finſtern, jetzt niedergeriſſenen Seemagazinen ich ſo manche Stunde meiner Kindheit Träume geträumt, darf ich vielleicht einmal ſprechen, wenn ich mit dem


