Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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„Kann ich jetzt ſchreiben?... Laßt mich zuerſt das Fenſter öffnen und ſchauen, wie es ſich draußen in der literariſchen Welt ge⸗ ſtaltet hat, ſeit der Zeit wo ich ſelbſt dabei war und ſah wie es zuging.“

Ach, daß einige wenige Jahre ſo reiche Erndten einfordern können!

Sie ſind Einer um den Andern heimgegangen, dieſe großen Geiſter, die unſerer Mitwelt Glanz verliehen. Aber ihre Werke ſtehen da, erhabene Denkmäler, welche ſie nicht blos ihrem Lande und ſich ſelbſt errichtet haben, ſondern die auch ihren Nachfolgern als glänzende Leuchthürme dienen, um ſie vor den blinden Klippen zu warnen, die zwiſchen jugendlicher Hoffnung und gereifter Chre liegen.

Aber iſt nur in Schweden allein der Schnitter über das Feld der Literatur hingegangen? O nein, jetzt wie früher treibt er es ohne Anſehen des Landes oder der Perſon. Auch aus⸗ vuärts ſind ſie eingeheimst worden, dieſe Dichter, Critiker und Romanſchreiber, die uns beſtändig die friſchen Blätter aus ihren neuen Lorbeerkränzen zuſandten.

Was haben wir für alles Das wiederbekommen? Allerdings Hoffnungen, aber dieſe können eben ſo gut fehlſchlagen als ſich erwahren. 5G 1

Dieſer Blick war weder aufmunternd noch troſtreich, um ſo weniger als das Dunkelſte noch zu ſehen übrig blieb.

Den großen Schauplatz zu verlaſſen, ſo lange noch die Sie⸗ gespalmen des Erfolges und der Ehre ihr Lebewohl zuwinken und die Huldigung der Welt ihre vergängliche Flagge aufhißt, um das Signal zum letzten Ehrengruß zu geben— ſie ſo zu