erz⸗
ber kor⸗
an Jer⸗ ver⸗ nen, chts aſcht ben,
ge⸗ hen⸗ ſol⸗ ſſen. ſem mir Be⸗
ein mit ver⸗ das nein
123
das weiche, lilienzarte Maͤdchen an ſich, und kuͤßte es auf das fromme, klare Veilchenauge und auf die roſige Wange, daß mir vor Sehn⸗ ſucht und innerem Grimm, nicht das Naͤmli⸗ che thun zu duͤrfen, die fuͤnf Sinne faſt gaͤnz⸗ lich vergingen.
Deine italieniſche Ueberſetzung von geſtern will ich auch ſehen, und Deine Zeichnung; aber erſt muͤſſen wir mit dem jungen Freun⸗ de hier in Ordnung kommen. Sie haben mir heuee einen boͤſen Tag gemacht, dafuͤr ſol⸗ len Sie mir einen Gefallen thun. Haben Sie Luſt, das Horn zu blaſen?
Das Horn? fragte ich verwundert: in das Ihre vielleicht?
J nun? meinte er laͤchelnd: es iſt halb und halb der Fall. Doch im Ernſt; Sie muͤſſen das Horn lernen, ich kann Ihnen nicht helfen; und das fuͤr mich. Das Horn iſt ein herrliches Inſtrument; Agrikola, Jo⸗ melli, Gluck haben in ihren Compoſitionen Wunderdinge damit gemacht; doch zur Sache: Der Zufall hat Sie nun einmal in mein Ge⸗ heimniß eingeweiht, alſo darf und muß ich mit Ihnen ein Wort im Vertrauen reden.


