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eitelſte Thoͤrin wird ſich durch ein armſeliges Flitterwerk, das kaum des Ausbrennens werth iſt, blenden laſſen,— ſondern einzig und al⸗ lein in der Zuverlaͤſſigkeit, in der Ehrenfeſtig⸗ keit, die wir bei Kriegeshelden vorausſetzen; die Achtung und Ehre aber, die ſich ein ſtarker Arm erwirbt, verdient, beſonders in unſern friedlichen Augen, ein kenntnißreicher Kopf noch in weit hoͤherem Grade. Die Frauen finden ſich durch nichts mehr geſchmei⸗ chelt, als wenn ſie ein Mann von Kenntniſſen und feiner Bildung vor andern ihres Ge⸗ ſchlechts auszeichnet. Waͤren wir nun ſelbſt Heldinnen, waͤre es uns gelehrt und gegeben,
den Degen in der Hand, ſelbſt eine Schlacht
muthig mit zu ſchlagen, ſo wuͤrden wir, ſollte ich meinen, uns bei weitem nicht ſo achtung⸗ voll zu dem Tapfern hinneigen; wir wuͤrden ihn als ſolchen ehren, nicht aber mit der Liebe umfaſſen, die ohne innige Achtung nicht be⸗ ſtehen kann. Auf gleiche Weiſe geht es auch mit unſerem Wiſſen; ſind wir dem Mann an Kenntniſſen gleich, oder vielleicht gar uͤberlegen, ſo iſt die Ehrerbietung, die, in einer chriſtlichen Ehe, der Frau gegen den Mann wohl anſteht,


