Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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beter vor Ihr, und lobte Sie in's Angeſicht und heute ſchmucklos und veraltet ſteht Sie, und auch kein Karrenſchieber macht ſich etwas aus Ihr. Holde Mirabelle, wunder⸗ liebliche Blanka, allergnaͤdigſte Prinzeſſin Eli⸗ ſabeth! Alle Eure Reize ſind verſchwunden! Mit namenloſem Entzuͤcken ſah ich den ſchoͤ⸗ nen Gruͤnling, den Sc. auratus, den Cer. inquisitor, und andere loſe Voͤgel, Euch um⸗ flattern. Mit heimlichen ſuͤndhaften Blicken ſchielten ſie in die geheimen Reize, die Ihr ſchamloſer Weiſe, gerade am hellen Tage ent⸗ faltetet, und Abends, wenn die Nacht Euch in ihre keuſche Schleier huͤllte, zuͤchtig verſchloſſet. Die Unſtaͤten hatten an Euch nichts, als Eure Schoͤnheit zu bewundern, und da dieſe nun von Euch gewichen, laͤßt ſich keiner mehr bei Euren Ruinen erblicken. 1

Ich ſuche Sie ſchon ſeit einer Stunde, unterbrach mich in meinem Selbſt⸗Geſpraͤch, das mich und nebenbei manches huͤbſche Maͤd⸗ chen zu recht gottſeligen Gedanken haͤtte wei⸗ ter fuͤhren koͤnnen, ein fuͤrſtlicher Lakai; Sie ſollen zu Sr. Excellenz dem Herrn Hofmar⸗ ſchall kommen⸗

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