Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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leugnen, daß dieſe mir ganz abſonderlich ge⸗ fallen hatte kuͤßte, als ſie einige Schritte weit gegangen waren, der aͤlteren die Hand, und dieſe klopfte jener auf die Wange. Das haͤtte ich auch recht gern gethan, denn die juͤn⸗ gere Dame hatte Wangen die ſchoͤnſte Pfirſich kann nicht ſchoͤner ſeyn.

Jetzt ſah mir der ganze Garten noch ein⸗ mal ſo friſch und praͤchtig aus. Ich haͤtte in dieſem Augenblicke mit allen Menſchen ſpre⸗ chen wollen, ſo groß war mir das Herz ge⸗ worden. Meine dringendſte Neugierde war vor allem auf die beiden Damen gerichtet; wer die geweſen waren, mußte ich wiſſen. Zum Gluͤck kam ein langer Mann, in einem ſchlichten Ueberrocke die Allee herauf; ein klei⸗ ner Rechen in ſeiner Rechten, ſtempelte mir ihn zum Hofgaͤrtner; ich gruͤßte ihn hoͤflich, und frug, ob er mir wohl ſagen koͤnne, wer die beiden Frauenzimmer geweſen waͤren; al⸗ lein ſtatt zu antworten, fragte er mich, und das ziemlich verdruͤßlich, wer mir die Erlaub⸗ niß gegeben, hier in dem Garten herumzuge⸗ hen; ich entgegnete ihm ſehr empfindlich, daß ich ſeine paar Blumen nicht abbrechen werde,