Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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von Baden,*) denn es war mir als haͤtte ich etwas Dummes gethan⸗

Ich mußte nun meinen Namen und mei⸗ ne Wohnung ſagen, und erzaͤhlen, was ich wiſſe und koͤnne.

Als ich von meinen Etltern erzaͤhlte und mit Wehmuth erwaͤhnte, daß ich auf ihren Todtenhuͤgeln den erſten Grund meiner Gar⸗ tenkunſt gelegt, und daß mir dort meine Blu⸗ men doch lieber waͤren, als alle hier im Gar⸗ ten und in der ganzen Welt, da traten ein paar ſtille Thraͤnen der juͤngern Dame in die Augen; ſie faltete, vielleicht ſich ſelbſt unbe⸗ wußt, die herabhaͤngenden Haͤnde, und in ih⸗ rem Blicke lag ein unbeſchreiblich freundliches Wohlwollen; die aͤltere aber ſagte mit chriſtlich frommen Sinn: Du ſollſt Vater und Mut⸗ ter ehren, auf daß es dir wohl gehe, und du lange lebeſt auf Erden. Geh' mit Gott mein Sohn, du ſollſt weiter von uns hoͤren. Somit gingen ſie, und ich ſtand, als ob ein paar Engel vor mir voruͤber geſchwebt waͤren.

Die juͤngere Dame ich kann nicht

*) Eine ganz dunkelrothe Tulpe.

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