Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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Der Capitain er war in fruͤhſter Ju⸗ gend zur See gegangen, hatte dreißig Jahre lang alle Meere der Welt im Dienſte der oſt⸗ indiſchen Compagnie befahren, war in keinem Winkel der Erde, in keinem Fache des menſch⸗ lichen Wiſſens fremd, hatte ſich bis zum See⸗ Capitaͤn hinauf gedient und durch Sparſamkeit ein maͤßiges Vermoͤgen erworben, und erhielt, ſeit er in einem Seegefecht vor Punto de Nago ſeine rechte Hand verloren hatte, von London aus eine nicht unanſehnliche Penſion regelmaͤßig jaͤhrlich ausgezahlt der Capitain machte ſich nun ſeinen eigenen Erziehplan fuͤr Wilhelm; der Vater ließ ihn gewaͤhren, weil er in ſeines Bruders Weltklugheit ein unbedingtes Vertrauen ſetzte, und weil er bald bemerkte, daß Wilhelm in allen Faͤchern der Wiſſenſchaften Rieſenſchritte machte. Nur mit der Tante lag der Capitaͤn in ewigem Kriege, denn ihre paͤdagogiſchen An⸗ ſichten paßten nie zu den ſeinigen.

Die Tante hatte mit den erſten Haͤuſern der Stadt verkehrt; ſie hatte dort die jungen Leute beiderlei Geſchlechts heranwachſen geſehen, und war, ohne ſelbſt zu wiſſen, wie, an die Erziehmethode der neuern Zeit gewoͤhnt wot⸗