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Sturm meines heimlichen Ingrimms nicht mer⸗ ken laſſen, log ihm vor, daß meine Geſchaͤfte in der Reſidenz fruͤher abgemacht worden waͤren, als ich haͤtte vermuthen köͤnnen; daß ich dort an dem wuͤſten großſtaͤdtiſchen Leben laͤnger keinen Gefallen haͤtte finden koͤnnen; daß ich von der Idee, uns in Weideleben copuliren zu laſſen, voͤllig abgegangen waͤre, weil der dortige Pfarrer mir weniger zuſage, als unſerer in Buchenhayn; daß ich Klotilden nur auf einige Stunden zu ſpre⸗ chen wuͤnſche, und daß ich dann, da er einmal unſer dortiges Beiſammenſeyn vor der Hochzeit nicht wohl fuͤr ſchicklich halte, wieder hieher nach Kaͤferlingen zuruͤckkehren, und hier bis zum Hoch⸗ zeittage ſelbſt, deſſen Beſtimmung ich Klotilden anheimſtellen wolle, verbleiben wuͤrde.
Schoͤn, recht ſehr ſchoͤn! entgegnete Strem⸗ ler, fuhr in die Kleider, und machte eine Miene dazu, als wollte er ſagen, komme Du nur nach Buchenhayn, Du wirſt dort ſchon die gehoͤrige Beſcheerung finden.
Endlich ſaßen wir im Wagen! Er fing, um die Unterhaltung in den Gang zu brin⸗ gen, an, von Geſchaͤften zu ſprechen, allein, wie konnte ich jetzt mit dem vollen, uͤbervollen
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