ewigen Mißtrauen in die Ausdauer meines Gluͤk⸗ kes, ſah die von ihm als noͤthig geprieſene Tren⸗ nung von Klotilden, laut fuͤr hoͤchſt uͤberfluͤſſig, heimlich aber fuͤr ungluͤckſchwanger an; indeſſen ſeine Beredſamkeit, und vielleicht unſer Gefuͤhl, daß er im Ganzen nicht Unrecht habe, entkraͤf⸗ teten am Ende unſere Einreden, und ſo fuhren wir, nach dem augenblicklichen Genuß der ſelig⸗ ſten Minuten meines Lebens, dieſen Abend noch aus einander, ſie nach Buchenhayn, ich in die Reſidenz⸗
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Noch keine Meile war ich gefahren, als die heraufdaͤmmernde Nacht mich mit einem gan⸗ zen Heer banger Zweifel und Beſorgniſſe umla⸗ gerte. Wußte Stremler, der als unſer Gerichts⸗ Director leicht mit dem Grafen in Briefwechſel geſtanden haben konnte, um deſſen Entſchluß, Klotilden in den Nießbrauch ſeines ganzen in Deutſchland befindlichen Vermoͤgens zu ſetzen? Hatte er vielleicht einen andern Werthvolleren fuͤr ſie auf dem Rohre? Je dunkler es ward, je mehr Licht brachte ich in dieſe ſchaudervolle


