Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 4 (1823) Das Dijon-Röschen
Entstehung
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ſerer bevorſtehenden Verbindung in das Publikum treten, und die kirchlichen Formalitaͤten des Auf⸗ gebots beſorgen, und wenn ſich die Leute uͤber das unerwartete Ereigniß muͤde gloßirt haͤtten, wozu er vierzehn Tage vollkommen hinlaͤnglich hielte, ſo ſollte ich mit Klotilden in Weideleben, einem unſerer entlegenen Pfarrdoͤrfer, zuſammen treffen, von dem dort befindlichen Prediger, den er unterdeſſen darauf vorbereiten werde, mich im Stillen trauen laſſen, mich dann mit Klotilden in den Wagen ſetzen, und directe zu dem Vater nach Italien reiſen. Von dort aus kaͤmen wir, nach mehreren Monaten, als Mann und Frau zuruͤck, und dann haͤtte das Ding vor der Welt ein viel beſſeres, anſtaͤndigeres Anſehen, als wenn ich jetzt mit Klotilden gleich nach Buchenhayn fuͤhre, und dort dem lieben klatſchſuͤchtigen Pub⸗ likum zu allerlei Gerede Anlaß gaͤbe.

Klotilde, die, wie immer die jugendliche Un⸗

ſchuld, auf das Urtheil der Welt nicht viel ach⸗

ten zu brauchen glaubte, und der Meinung war, die Leute, wenn man ſich ſelbſt nur keiner Schuld bewußt ſey, reden zu laſſen, was ſie wollten, hatte anfaͤnglich gegen Stremlers Vorſtellungen Manches einzuwenden, und ich, mit meinem