Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 4 (1823) Das Dijon-Röschen
Entstehung
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unbemittelt, in der Zeit meiner hoͤchſten Bedraͤng⸗ niß ſich wegen meiner ungluͤcklichen Schuld bei Meiſter Heftlinger, ritterlich vor den Riß ſtellte, und mir uͤberall mit Rath und That treulich bei⸗ ſtand, Klotilden, als meine Braut vor, und erzaͤhlte ihm offen und kurz, den Zuſammenhang unſerer Begebniſſe.

Als ſey ihm ſelbſt ein Gluͤckſtern erſter Groͤße aufgegangen, ſo hocherfreut druͤckte er mich in ſeine Arme, aber rund und gerade wie er immer war, meinte er unverholen, daß es ihm wider das Dekorum zu ſeyn ſcheine, wenn ich jetzt mit nach Buchenhayn hinausfuͤhre, wo noch kein Menſch recht wiſſe, in welchem Verhaͤltniß ich zu Klotilden ſtehe; ich ſollte von hier aus, meinte er, heute noch die Reiſe in die Reſidenz antre⸗ ten, um bei der Lehncurie und den uͤbrigen oberſten Gerichtsbehoͤrden die Auftraͤge des Gra⸗ fen zu beſorgen, Klotilde aber fahre, nach ſeinem unmaßgeblichen Dafuͤrhalten, heute ebenfalls wie⸗ der ab, und zwar nach Buchenhayn; er wolle hier verbreiten, daß ſie habe herein kommen muͤſ⸗ ſen, um mehrere Geſchaͤftangelegenheiten mit mir und ihm zu beſprechen. Nach Verlauf von acht Tagen aber werde er mit der Nachricht un⸗