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als mitleidige Barmherzigkeit, oder hoͤchſtens als Nothwendigkeit, das mir einmal gegebene Wort halten zu muͤſſen, anſehen; im letz⸗ tern haͤtte mich die Kraͤnkung getoͤdtet. Ich folgte alſo dem Gefuͤhl meiner Beſcheidenheit und meiner Rechtlichkeit, und gab ſie auf; ich ſetzte ihr, unter urſchriftlicher Beiſchließung des von ih⸗ rem Vater erhaltenen Briefes, aus einander,
daß bei der durchaus veraͤnderten Lage der Dinge
von der Vergangenheit keine Rede mehr ſeyn koͤnne; daß ich Beſonnenheit genug habe, in die Schranken, die mir das Verhaͤngniß jetzt be⸗ ſtimmt habe, zuruͤckzutreten; daß ſie unum⸗ ſchraͤnkte Herrin ihres Willens und Herzens ſey; daß ich die Vormundſchaft, mit der mich ihr Va⸗ ter beehrte, nur für den erſten Augenblick an⸗ nehme; daß ich ſie aber dem uͤbertragen zu duͤr⸗ fen mir vorbehalte, den ſie mit ihrer Hand be⸗ gluͤcken werde; daß ich mich gegenwaͤrtig nicht ſtark genug fuͤhlte, mich ihr gegenuͤber zu ſtel⸗ len; daß ich daher dringend baͤte, fuͤr die erſte Zeit wenigſtens in Kaͤferlingen bleiben zu duͤrfen, von wo aus ich die Gutsangelegenheiten, mit denen mich ihr Vater beauftragt habe, bis zu der anderweiten Einrichtung beſorgen wuͤrde; daß ich
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