sſtens ebene letz⸗ Ich t und ſetzte n ih⸗ nder, Dinge ſeyn n die t be⸗ aum⸗ ſey; Va⸗ an⸗ duͤr⸗ d be⸗ nicht ſtel⸗ erſte erfen,
mit u der ß ich
den naͤchſten Sonnabend daſelbſt einzutreffen ge⸗ daͤchte, und in der goldenen Krone abſteigen wuͤrde, wohin ich ihre etwanigen Befehle gelan⸗ gen zu laſſen ſie gehorſamſt erſuchte. Um folgerecht zu bleiben, hatte ich das ſuͤße
Du der Liebe, das in den letzten ſeligen Tagen unſeres Beiſammenſeyns unter uns ſtatt fand, aus dieſem Briefe ganz weggelaſſen, und ſie vom Anfang bis zu Ende mit Sie angeredet; ich las die Zeilen mehrmal durch; kein Geſchaͤft⸗
ſchreiben konnte ruhiger, kaͤlter ausſehen; aber ich hatte es mit meinem Herzblut geſchrieben.
Der kalte Schweiß ſtand mir auf der gluͤhenden
Stirne, als ich endete. Es war Mitternacht
geworden. Wenzel mußte aber deſſen ungeachtet
noch fort auf die Poſt, um fuͤr dieſen verhaͤng⸗ nißvollen Brief unverzuͤglich eine Eſtafette zu be⸗
ſorgen, denn das Pappier brannte mir wie Feuer in den Haͤnden.
Ich ſah dem ſchlaftrunkenen Wenzel aus dem Fenſter nach, ſo weit ihn in der matt beleuchte⸗ ten ſtillen Straße mein Auge erreichen konnte. Er verſchwand mit meiner ewigen Verzichtleiſtung auf mein zeitliches Gluͤck in dem Dunkel der Nacht, und ich warf mich troſtlos auf das Sopha. 15*†


