Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 4 (1823) Das Dijon-Röschen
Entstehung
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ben. Ihre und gei⸗ ndes leere nni⸗

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Verwalter ihres Vermoͤgens. Unſer Verhaͤltniß war durch die leidige Entdeckung auf ewig zer⸗ ſtoͤrt; dieſe Ungebundenheit, dieſe Traulichkeit konnten nie mehr wiederkehren, und wo dieſe fehlten, wo konnte da von Liebe die Rede ſeyn!

Wie hatte ich mich auf die Heimreiſe gefreut, und wie bangte mir nun vor ihr. Ich ſollte, ich mußte Klotilden aufgeben, denn die finſtere Ue⸗ berzeugung, daß von jetzt an jede Verbindung mit ihr ein Mißverhaͤltniß ſey, das uͤber uns beide mit der Zeit nur Unheil bringen müͤſſe, lag mit mathematiſcher Gewißheit vor mir,

Tauſend Entſchluͤſſe reiften mir in der duͤ⸗ ſtern Seele, und tauſend verwarf ich, weil ſie bald mit meinem Herzen, bald mit meinem Kopfe im Widerſtreit ſtanden. Der halbe, der ganze Tag verging, und immer noch konnte ich mit mir nicht einig werden. Endlich, am ſpaͤ⸗ ten Abend, ſetzte ich mich hin und ſchrieb an Klotilden.

Ihr, nach geſchehener Mittheilung von dem, was mir ihr Vater eroͤffnet hatte, anheimzuſtellen, ob ſie meine leere Hand noch annehmen oder ausſchlagen wolle, waͤre mehr als vermeſſen ge⸗ weſen; im erſten Falle mußte ich es als Gnade,

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