Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 4 (1823) Das Dijon-Röschen
Entstehung
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wenn ich recht hoͤrte, mit ſehr verdrießlichem To⸗ ne:— ſelbſt Flederwiſch, unertraͤglich. Ich fuͤhlte in dem Augenblicke recht ſchmerzlich, wie ſchwer es ſey, dem von Gluͤcke verwoͤhnten Men⸗ ſchen es immer recht zu machen; lieber Gott, den Gefallen mit dem Pinſel konnte ich ihr leicht thun; ich haͤtte von dem dummen Flederwiſch gar nichts zu erwaͤhnen gebraucht. Sie hatte mir ſelbſt hinter dem Ruͤcken des Mannes eine Zulage bewilligt; erſt heute noch hatte ſie mir das dritte Glas, und dann gar die Neige einge⸗ ſchenkt, und das uͤberraſchende Nierenſtuͤckchen!— waren dieß nicht alles die freundlichſten Zeichen ihres muͤtterlichen Wohlwollens, und nun war ſie boͤſe, recht ſehr boͤſe, weil ich den Laden hatte aufmachen, und ſtatt des Pinſels, die Feder hatte holen wollen,— um ihr meinen Dienſteifer recht ſichtlich an den Tag zu legen, und die kleinen uͤbertragenen Arbeiten in beßt⸗ moͤglicher Geſchwindigkeit abzumachen, raſte ich zur Kuͤche hinab, wo ich Hammer und Pinſel zu finden hoffte. Noch war ich auf der Treppe, als an der Hausthuͤr jemand klingelte, daß ich denke, die ganze Stadt brennt an allen vier Ecken.