talente noch in Zweifel und lehnte ſich in das Sopha.*
Ich ging zuerſt an den Laden und wollte ihn oͤffnen, um mehr Licht zu haben.
Sind ſie von Sinnen? rief Madame Knipps erzuͤrnt. Die ganze Nachbarſchaft hat Stuͤm⸗ perchen und Gundel ohne mich wegfahren ge⸗ ſehn; jeder Menſch weiß, daß das hier mein Schlafzimmer iſt; was muͤßte man von uns beiden denken, wenn Sie unterdeſſen ſich hier am Fenſter ſehen ließen. Laſſen Sie den La⸗ den zu; fuͤr Ihre Arbeit iſt es hell genug.
Ich achtete Madame Knipps, die ſogar den Schein ihrer Frauen⸗Ehre mit ſolcher Strenge bewahrt wiſſen wollte, um vieles hoͤher, eilte zur Thuͤr hinaus, um einen Hammer zu holen, und bemerkte im Aufriegeln, daß hier am alten Schloſſe nichts, als ein bischen Oel fehle.
Pinſel, murmelte Madame Knipps, als ich ſchon in der Thuͤr war; ich verſtand, daß ich zum Einoͤlen mir einen Pinſel mitbringen ſollte und verſicherte, alle folche Umſtaͤndlichkeiten leicht uͤberſpringend, daß eine Feder aus dem Fleder⸗ wiſch der Koͤchin dazu auch gut genug ſey; ſie aber drehte ſich nach der Wand zu und ſagte,


