Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 4 (1823) Das Dijon-Röschen
Entstehung
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Herr Stremler war es.

Er kam athemlos, aber froͤhlichen Ange⸗ ſichts.

Heute Vormittag, hob er heimlich fliſternd an, und ging mit mir in die Expeditionſtube: iſt der Viertelsmeiſter Weinlich mit Tode abge⸗ gangen. Der Rath hat die Stelle zu vergeben; ſie traͤgt an 500 Rthlr. Nur ein Studirter kann ſie erhalten, weil der Viertelsmeiſter, nach den Statuten des Magiſtrats, ſpaͤterhin Syndi⸗ kus, und zuletzt dirigirender Buͤrgermeiſter wird. Im ganzen Orte iſt in dieſem Augenblick kein Menſch, dem ſie die Stelle geben koͤnnten; ich hielte ſelbſt darum an, allein ich mag keinen Kommunalpoſten, und habe im landesherrlichen Dienſte fuͤr die Zukunft beſſere Ausſichten. Da dachte ich an Sie, armer junger Freund; ich ſtehe Ihnen dafuͤr, Sie fiſchen den Viertelsmei⸗ ſter weg. Nur raſch muͤſſen Sie ſeyn. Zum Geben muß man ſich Zeit nehmen, aber wo et⸗ was zu holen iſt, da keinen Augenblick verſaͤumt. Die beiden Buͤrgermeiſter, der Stadthauptmann, die Schoͤffen, der Syndikus, die Stadtraͤthe, der