konnte den Menſchen ganz vorzuͤglich brauchen, und die getraͤnkten Pluͤſchmodeſten waren ſchon uͤber achtzehn Jahre alt; doch da entdeckten wir auf einmal, daß Gundel und Benjamin ſo eine Art von Verſtaͤndniß mit einander hatten. Beim Federſchneiden hatte ſich die Paſtete angefangen, wie mir nachher das Maͤdchen geſtand. Da mußte Benjamin Knall und Fall fort, und nun haben wir keinen an ſeiner Stelle. Skuͤmperchen wollte nun an den alten Vetter, an den Peofeſ⸗ ſor Kneiper ſchreiben, daß er ihm einen andern heraus ſchicken ſolle, aber Du weißt ja, wie die Maͤnner ſind; wenn der, den ſie recommandi⸗ ren, nur recht arbeiten und buͤffeln kann, all das andere kuͤmmert ſie nicht; ich aber habe Ruͤck⸗ ſichten, hoͤhere, und darum ſagte ich zu Stuͤm⸗ perchen, daß ich wegen des Maſtochſens, den ich Dir dieſen Herbſt beſorgen ſollte, ohnehin an Dich zu ſchreiben habe, und daß ich da auf Ben⸗ jamins Nachfolger gleich mit Ruͤckſicht nehmen wuͤrde. Sieh liebe Schweſter, unter uns geſagt,
mir thut es Noth, vorzuͤglich wegen der Mutter⸗
pflicht. Die Gundel iſt Dir heraufgeſchoſſen, daß ſie faſt ſo groß iſt, als ich ſelber; ſie faͤngt an die Kinderſchuhe auszuziehen, und iſt gleich Feuer
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