Du Wel⸗
auf, h ein Thaͤ⸗ allte. ſtlich
ſich iſche ftigt ann, Licht zur
—.j.—
245 ſie mir doch vergeſſen. Die Leute haben doch auch nicht fuͤr einen Dreier Gedanken; nichts als Stroh im Kopfe— leg' Du Dich ruhig wie⸗ der hin, und ſchlafe. Morgen brauchſt Du nicht aufzuſtehen, wenn wir wegfahren. Wir brechen fruͤh auf und kommen ſpaͤt wieder; aber dann mach uns ein gutes Mittagbrot; ich hoffe, es ſoll uns ſchmecken.
Sie wußte ja, weswegen ſie morgen in den Wald wollten; ſie verſtand daher, warum Rau⸗ henfeld hoffte, daß ihnen das Mittagbrot ſchmek⸗ ken werde, und lachte, halb ſchon wieder ein⸗ ſchlummernd, heimlich, wenn ſie ſich Nicolas als Schatzgraͤber dachte. Hundert Bilder flogen der Traͤumenden im bunten Wechſel vor der auf⸗ geregten Seele voruͤber; ſie hatte ſo wohl eine Stunde ſanft und ruhig geſchlafen; da ſchlug die Wanduhr im Zimmer der Nebenſtube drei viertel auf Zwoͤlf, und beim dritten Schlage, den ſie halb wachend halb ſchlafend hoͤrte, öͤffnete ſich langſam und leiſe die Thuͤr ihres Zimmers, und Nicolas trat ein, im weiſſen Sterbegewande und bleichen Angeſichts; das Auge ſtier; im ganzen Weſen kein Leben. Klotilden war es ſelbſt im Traume, als haͤtte ſie Nicolas ſo ſchon einmal
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