Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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ter dem ein ewiges Feuer brennt. Hoͤrſt Du nicht tief unter dem brauſenden Wogen der Wel⸗ len das raſende Toben der Vulkane?

Klotilde fuhr aͤngſtlich aus dem Schlafe auf, und ſchon voͤllig erwacht, hoͤrte ſie wirklich ein furchtbares Raſſeln, das in den ſchwarzen Thaͤ⸗ lern des ſtillen Schreckengrundes weit wiederhallte. Mein Gott, was iſt das? fragte ſie aͤngſtlich Rauhenfeld, der, zu ihrer Verwunderung, ſich noch nicht niedergelegt hatte, ſondern am Tiſche ſtand und mit einem Paar Piſtolen beſchaͤftigt war. Wie man ſich nun gleich ſo haben kann, fuhr ſie Rauhenfeld an, und putzte das Licht aus: nichts iſt es, der Johann iſt es, der zur Stadt faͤhrt.

So ſpaͤr noch? fragte Klotilde.

Ich will, erwiederte Rauhenfeld: morgen früh bei Zeiten mit dem Franzmann, mit dem Hotzhaͤndler oben, in den Wald fahren, mein Fruͤhſtuckwein iſt mir ausgegangen; da habe ich den Johann mit dem leichten Jagdwa⸗ gen in die Stadt geſchickt, und ihm eingebunden, daß er morgen bei guter Zeit wieder hier ſey. Der dumme Kerl! er ſollte mir die Piſtolen da mitnehmen, zum Schwertfeger, und nun hat er