Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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Ausgegrabenen, hoͤchſten Orts, werden muͤßte, ſo viel bekommen wuͤrde, daß dann Nicolas Antraͤge fuͤr ihn weniger Werth haben moͤch⸗ ten, als jetzt, wo er, nach Klotildens Geſtaͤnd⸗ niß, in druͤckender Geldverlegenheit war.

Sey jehzt ruhig, fluͤſterte er ihr noch ſchnell zu, denn ſie hoͤrten Rauhenfeld die Treppe herauf kommen: morgen ſpreche ich mit ihm. Ich kann mich aber nicht verſtellen, und ſo thun, als ob ich Dir ganz fremd waͤre; wir ſagen ihm, daß wir uns entſonnen, einander ſchon in Finſterberge geſeh

Rauhenfeld trat ein, und Klotilde erzaͤhlte ihm mit weiblich ſchlauer Gewandtheit, daß, wie ſich nach und nach ergeben habe, Herr Duͤmar⸗ ſais ein alter halber Bekannter von ihr ſey, den ſie beim Oheim Fluͤmer zuweilen ſah. Dadurch erhielt ſich das Geſpraͤch von den ehe⸗ maligen Zeiten im lebhaften Gange. Nicolas erzaͤhlte viel von Rußland, und Klotildens freu⸗ detrunkener Blick hing an ſeinen Lippen, waͤh⸗ rend Rauhenfeld ſtill vor ſich hinſtierte, und an der Unterhaltung wenig Theil nahm. Auch bei Tiſche blieb er ſtumm, deſto mehr ſprach er aber der Flaſche zu, ſo, daß es Klotilden